Tiere begleiten in der Therapie

wirzwei2Tiere sind keine Konkurrenz, man muss mit ihnen nicht wetteifern oder eine Form aufrecht erhalten. Sie trösten und beruhigen durch Körperkontakt, ohne dass man sich erst gut kennen muss, sie stehen außerhalb der Werte, die das menschliche Miteinander bestimmen.

Sie öffnen eine Tür für ein direktes Miteinander und einen Austausch im Hier und Jetzt. Es gelten etwas andere Regeln, aber welche, die unserer Natürlichkeit näher liegen. Ein bisschen weniger von den Zwängen, die uns einschränken, ein bisschen mehr in der Gegenwart, auf das Wesentliche schauen, ein bisschen selbstverständlicher SEIN, das öffnet manche Tür, ohne sich dabei preiszugeben.

Unsere Tiere sind es gewohnt, als vollwertige Persönlichkeiten gesehen zu werden. Sie werden so wenig wie möglich mit starren Regeln konfrontiert, wir bemühen uns, sie ebenso im Hier und Jetzt zu verstehen, wie sie uns und statt nur erzogen werden zu müssen, reagieren sie kooperativ, weil man sich verständigen kann und versteht.

Daher sind sie im therapeutischen Bereich wertvolle Rückmelder und unterstützen uns, so wie es sich im Kontext ergibt.

So weit es geht, bleibt es die Wahl des Tieres, einen Klienten auf seinem Weg zu begleiten oder nicht. In jedem Fall wird seine Entscheidung Auswirkungen haben und Informationen liefern. Meist sind sie gerne bereit und unterstützen, trösten, spiegeln, fordern heraus oder stoßen Informationen auf Ebenen an, die wir im Gespräch nicht ohne weiteres erreichen können. Sie beschleunigen und intensivieren den Prozess.

Auf jeden Fall ist alles freiwillig, für den Menschen und für das Tier…..alles kann, nichts muss!

Tinker-Wallach Don Lewis spielt mit einem Fohlen.

Hier können wir sprechen, Verhaltensweisen üben, EFT-Klopfen, beobachten -die Tiere und uns selber-, uns einlassen, unseren Standpunkt finden, getröstet werden, ermutigt oder herausgefordert.

Zu meinem tierischen Team gehören die drei Kaltblutpferde Don Lewis, Lana und ihre Tochter Lailani, die Hunde Inspektor und Kira, Kater Merlin, die Kaninchen Frieda und Finchen, aber auch der ganze Hof mit all seinen natürlichen Bewohnern kann Anstöße und Begegnungen liefern, die weiterführen oder neue Sichtweisen öffnen.

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Tinker-Wallach Donnie: über sich hinaus Wachsen macht Grenzen weiter