Therapiehof Elbtalaue

Hof      


Leben in einem Organismus

Eine Reise durch die Zeiten

Eine meiner vielen Ideen, was ich gern noch tun würde, wäre einen historischen Roman zu schreiben, der anhand dieses Ortes die Geschichte der menschlichen Besiedlung der Elbtalaue zwischen Lüneburg und Dömitz erzählt. Allerdings wird das schwierig, nicht nur, weil mir die Zeit fehlt, sondern auch, weil ich all die vielen Facetten, die es zu würdigen gäbe, vermutlich gar nicht in einem Roman unterbringen könnte. 

Dieses Haus ist ca 250 Jahre alt. Es ist aber auf den Trümmern eines abgebrannten Hauses aufgebaut. Die ältesten Eichen, die hier auf der Grundstücksgrenze stehen, sind ebenfalls 250 Jahre alt. Die Besiedlung dieser Gegend ist für 1300 Jahre belegt. Im Nachbarort an der Elbe gibt es eine Fähre, die nach der Wende ihren Betrieb aufnahm. Dort war schon immer der Übergang über die Elbe, weil es dort seit Urzeiten eine Furt gab. Das ermöglichte hier auch einen Handelsplatz und eine kleine Lehmziegel- und Köhlerindustrie über lange Zeit. 

Wir erleben diesen Hof  als einen Kraftplatz, was uns auch viele Gäste bestätigen. Wir fühlen, dass dieser Ort besucht sein möchte und seine gute Kraft in die Welt bringen möchte. In diesem Haus zu leben, ist wie von einem Organismus geborgen umfangen zu sein. Es ist ein "Mutterhaus". Ausschliesslich Naturmaterialien, die Spuren der Herstellung per Hand noch überall sichtbar, das gibt einem das Gefühl, nicht das Haus zu besitzen, sondern Teil von ihm zu sein. Und Teil einer langen Geschichte. Viel energetische Arbeit zur Reinigung ist hier schon getan, viel muss noch folgen, aber schon jetzt ist es ein angenehmes Gefühl, den alten Spuren zu folgen und sich vom Haus „erzählen“ zu lassen, wie es immer schon war. 


Odoo - Sample 2 for three columns

Von der Liebe, die alle Bewohner für es hatten, von seinem Wunsch, zu behüten und seinem  Stolz und seiner Freude über das vielfältige Leben, das in ihm seinen Rhytmus fand und noch immer findet. 

Auch das Land war immer reichhaltig. Den Besitzern ging es über die Jahrhunderte meist gut. Auf dem  Land wuchs ihr „Gold“, wie es damals hiess. Jetzt widmen wir es um, das Gold besteht nicht mehr aus Kohl und Getreide, sondern jetzt wollen wir in einer möglichst heilsamen Umgebung Erholung, Gesundung und Besinnung ermöglichen. Für das Haus und das Land sind die modernen Errungenschaften nur vorübergehende Erscheinungen. Hier ist eine uralte Ordnung am Wirken, die in eine gute Richtung weist. 

Mein Mann und ich fühlen uns sehr geehrt und sind sehr eifrig und neugierig, diese Werte und Erscheinungen mit den modernen Erkenntnissen zusammen zu bringen und vielleicht ein wenig dazu beizutragen, dass die Menschen einen guten Weg in die Zukunft finden. Wer sich dazu eingeladen fühlt, daran teilzuhaben, in Form von eigenen Veranstaltungen oder Lehrgängen, oder jeglicher anderer Unterstützung, sei herzlich willkommen. Im Sinne der ganzheitlichen Heilung für und mit Mensch und Tier. Das heutige Gold…

Ein typischer norddeutscher Hof?

In den niedersächsischen Elbtalauen im Biosphärenreservat gelegen und im ehemaligen Grenz-und Sperrgebiet der DDR- jetzt aber zu Niedersachsen gehörig- bietet der Hof eine faszinierende Vielfalt an Aspekten. Historisch, biologisch, kulturell und auch energetisch ist hier vieles zu entdecken. Wir legen besonderen Wert darauf, nicht zu viel zu verfälschen. So darf der Garten gern einen fließenden Übergang zu einer kleinen Wildnis darstellen.  Auch die Tierhaltung und die Rücksicht auf die Ökologie ist ein Faktor, der manchmal phantasievoll mit den Ansprüchen an das moderne Leben zusammengebracht werden muss. Das macht für uns einen besonderen Reiz aus und bietet ein Gegengewicht zu der perfekten Eintaktung, der mensch meist unterworfen ist... wir leben im Rhytmus der Natur. 

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